Eisvogel

FFH-Schutzgebiet Ilmenau

Eisvogel im Schutzgebiet Ilmenau

Die Ilmenau ist das bedeutendste Gewässer der Lüneburger Heide. Direkt vor den Toren Hamburgs, bei Hoopte, mündet sie in die Elbe. Unter den Elbe-Zuflüssen gilt sie als wichtigste Vertreterin des Flusstyps "Heidebach". Hinsichtlich der Pflanzen- und Tierwelt ist sie von weit überregionaler, teils europäischer Bedeutung.

Eisvogel

Eisvogel Webcam

Eisvogel Webcam

Aktuelles Bild der Eisvogel-Webcam.

Tafel 1: Es grünt so grün

klein mittel groß

Naturverträgliches Wirtschaften in der Ilmenau-Niederung

Alles grün – alles Grünland?

Jeder weiß, was ein Acker ist: Dort baut der Landwirt Nutzpflanzen an. Was aber versteht man unter Grünland?

 

Grünland ist alles Land, das als Wiese oder Weide genutzt wird. Als Wiese dient es vor allem der Heu-und Silage-Gewinnung – beides verwendet der Landwirt als Viehfutter. Ist das Grünland eine Weide, lässt der Landwirt hier sein Vieh grasen. Grünlandflächen sind aber nicht nur wichtig für die Landwirtschaft, sie sind auch besondere Naturräume!

 

Im Gegensatz zum Acker, wo die Pflanzen meist in Monokultur angebaut werden, können sich auf Grünland viele verschiedene Wiesenpflanzen ansiedeln und dies wiederum begünstigt eine vielseitige Tierwelt. Hier hat zum Beispiel der bedrohte Feldhase sein Zuhause und auch Wiesenvögel nutzen Grünland, um hier zu fressen, zu brüten und ihre Jungen großzuziehen.

 

Intensiv oder extensiv? Der grüne Unterschied

Aber nicht alles, was grün aussieht, ist auch naturnah! Das hängt davon ab, wie der Landwirt seine Flächen bewirtschaftet.


  • Intensive Bewirtschaftung ... strebt hohe Erträge an.
  • Extensive Bewirtschaftung ... strebt eine naturverträgliche Nutzung an.

 

Die meisten Ackerflächen werden z. B. intensiv genutzt. Aber auch Grünlandflächen sind nur dann wirklich naturnah, wenn sie schonend (also extensiv) bewirtschaftet werden. Und das bedeutet: wenig Dünger, wenige Tiere, nicht zu häufiges Mähen.

 

Belohnung für Blumenwiesen

Da sich eine extensive Bewirtschaftung oft nicht lohnt, bietet das Land Niedersachsen den Landwirten Fördermaßnahmen an. Wer sich daran beteiligt, darf auf dem entsprechenden Grünland erst ab einem festgelegten Termin im Jahr mähen und muss auf künstlichen Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichten. Im Gegenzug erhält der Landwirt je Hektar eine festgelegte Geldsumme.

 

In einer weiteren Maßnahme soll der Erhalt der Artenvielfalt direkt belohnt werden: Kommen auf einer Grünlandfläche mehrere geschützte Pflanzenarten vor, erhält der Landwirt eine Prämie.

 

Downloads

Audio

PDF

 

vergrößern

 

Lade Daten