Eisvogel

FFH-Schutzgebiet Ilmenau

Eisvogel im Schutzgebiet Ilmenau

Die Ilmenau ist das bedeutendste Gewässer der Lüneburger Heide. Direkt vor den Toren Hamburgs, bei Hoopte, mündet sie in die Elbe. Unter den Elbe-Zuflüssen gilt sie als wichtigste Vertreterin des Flusstyps "Heidebach". Hinsichtlich der Pflanzen- und Tierwelt ist sie von weit überregionaler, teils europäischer Bedeutung.

Eisvogel

Eisvogel Webcam

Eisvogel Webcam

Aktuelles Bild der Eisvogel-Webcam.

Tafel 12: Fischers Fritz fischt frische Forellen

klein mittel groß

Wasser auf Umwegen

Für die 15 Fischteiche des Fischzuchtbetriebs bei Klein Hesebeck ist der Röbbelbach ein wichtiger Wasserspender. Ein Großteil des Wassers wird abgezweigt, durchströmt die Anlage und erreicht am Ende wieder den Bach. Auf diese Weise ergibt sich ein ständiger Durchfluss.

 

Die drei Fischarten, die hier gezüchtet werden, brauchen diese Strömung. Sie gehören allesamt zu den Lachsfischen (Salmoniden). Bach- und Meerforelle sind dabei heimische Arten. Nur der Bachsaibling stammt ursprünglich aus Nordamerika.

 

Anstau des Röbbelbaches – wenn der Weg versperrt ist

In Fließgewässern ist nicht nur das Wasser in ständiger Bewegung, auch aquatische Lebewesen wandern. Eine Staustufe wie hier am Röbbelbach ist gerade für die kleineren Wirbellosen, zum Beispiel Insektenlarven, kaum zu überwinden. Biologisch gesehen ist der Bach also damit von der Ilmenau abgeschnitten – auch wenn das Wasser weiter fließt!

 

Ökolog/f)isch

Ab 2009 soll der Betrieb auf ökologische Aquakultur umgestellt werden. Das Naturland-Siegel bürgt für eine naturverträgliche und angerechte Tierhaltung:

wenige Fische pro Becken

ökologisch verträglich hergestelltes Futter; keine Überfütterung kein Einsatz von Hormonen oder vorbeugenden Medikamenten

Nutzung von Absetzbecken: Der Fischkot wird hier aufgefangen und z.T. abgebaut. Das angrenzende Fließgewässer wird nur wenig belastet.

 

Mensch isst Forelle – Forelle isst…Fisch!

Alle hier gezüchteten Fischarten sind Fleischfresser, das heißt, ihre Nahrung muss ausreichend tierisches Eiweiß enthalten. Gefüttert werden die Tiere daher mit Pellets aus Fischmehl und Fischöl, die in der Regel aus Meeresfisch hergestellt werden.

 

Konventionelle Zuchtbetriebe verstärken also das Problem der Überfischung in den Weltmeeren! Bei einem ökologischen Zuchtbetrieb, wie hier in Klein Hesebeck, wird allerdings gewährleistet, dass das Fischmehl nur aus Speisefischresten oder nachhaltiger Fischerei stammt.

 

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